Pädagogische Ausrichtung

Individuell.

Wir sind eine kleine, persönliche Schule (rund 45 Kinder), in der Ihr Kind mit Freude lernen kann. Mit Berücksichtigung seiner persönlichen Stärken, seines Lerntempos und seiner Art, Wissen aufzunehmen, kann Ihr Kind schulische Erfolge erzielen und die Bildungsziele der entsprechenden Stufe erreichen. Unsere Lehrpersonen besitzen die anerkannten Diplome und besuchen regelmässig die Weiterbildungen des Kantons (Lehrplan 21). Wir halten uns an den kantonalen Lehrplan und setzen den Lehrplan 21 bereits in die Praxis um.

familiär. 

Das Personal der Tagesschule Schwyz sorgt für eine liebevolle und professionelle Betreuung. Jedes Kind wird als eigene Persönlichkeit respektiert und begleitet. Wir bieten Betreuung von Montag bis Freitag von 7.30 bis 17.30 Uhr inklusive Mittagstisch an.

Die Lehrpersonen nehmen Anteil am Leben und an der Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Sie unterstützen die Kinder darin, täglich selbstständiger zu werden und Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.

kleine Gruppen.

In unserer relativ kleinen Schule können die Schülerinnen und Schüler in überschaubaren Gruppen arbeiten. Sie lernen voneinander und miteinander in jahrgangsübergreifenden Klassen. Aber auch Einzelarbeit und viele erprobte Hilfsmittel (didaktisches Material wie Lernprogramme und verschiedene Lernmethoden) werden angewendet, um das individuelle Potenzial auszuschöpfen.

mit Freude.

Wir regen die Kinder an, selber Fragen zu stellen und Antworten zu suchen. Dazu gehören auch regelmässige Projektarbeiten: das Erforschen der Wirklichkeit ausserhalb der Schule, das Experimentieren im naturwissenschaftlichen Bereich und das Herstellen von Gegenständen und Modellen. Ebenso gehört die Organisation von Anlässen dazu wie sich auszudrücken im Theaterspiel oder im kreativen Bereich. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur auseinander. In diesem Lernumfeld ist die Motivation, selber tätig zu sein und Neues zu lernen, sehr hoch.

Beziehung.

Die Tagesschule Schwyz legt besonderen Wert auf die Entwicklung von sozialen und emotionalen Fähigkeiten in der Gruppe. Die Lehrpersonen stehen in engem Kontakt mit den Eltern und den Kindern und haben ein offenes Ohr für ihre Anliegen. In regelmässigen Elterngesprächen werden Beobachtungen ausgetauscht.

Betreuung.

Wir nehmen die Kinder in ihrer Persönlichkeit an und begleiten sie beim Meistern des Alltags.
Wir unterstützen die Kinder darin, täglich selbständiger zu werden, und Verantwortung für sich und ihre Umwelt zu übernehmen.
Wir sorgen für das leibliche Wohl der Kinder und stellen ihnen eine Betreuung von Montag bis Freitag, 07.30 – 17.30 Uhr  zur Verfügung.
Wir geniessen das Zusammensein mit den Kindern, nehmen Anteil an ihrem Leben und freuen uns an ihrer Entwicklung. Es herrscht eine liebevolle und familiäre Atmosphäre, in der offen, ehrlich und herzlich miteinander umgegangen wird.

Unser pädagogischer Hintergrund


Die Tagesschule Schwyz orientiert sich in ihrer Arbeit an den Erfahrungen und Erkenntnissen bekannter PädagogInnen, PsychologInnen und ÄrztInnen:

 

Remo H. Largo (geb. 1943)


Der bekannte Zürcher Kinderarzt war von 1976 bis 2006 Leiter der Abteilung Entwicklung und Wachstum des Kinderspitals der Universität Zürich. Er ist Autor diverser Bücher.
Aus seinen langjährigen Studien kennt Remo Largo die ganze Bandbreite kindlicher Entwicklung und ist daher der Überzeugung, dass Vergleiche sinnlos sind. Er plädiert dafür, die unterschiedlichen Entwicklungen zu respektieren und ihnen durch individuelle Förderung und Begleitung auch im Schulalltag Rechnung zu tragen.

Gerld Hüther (geb. 1951)

Hüther arbeitete und publizierte bis 2005 auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren:

Gerald Hüther plädiert für eine Neuausrichtung der Biologie im 21. Jahrhundert. Annahmen wie die von der Konkurrenz als Triebfeder der Evolution sollten hinterfragt werden. Das Zerlegen von Organismen in ihre Einzelteile führe nicht dazu, zu verstehen, was Leben ist. Es reiche nicht, Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. Es gelte, sich in die Lebewesen hineinzuversetzen, das zu sehen, was alles Leben verbindet. Gemeinsam sei allem Leben die Fähigkeit zur Selbstorganisation, der Autopoiesis

 

Jesper Juul (geb. 1948)


Der dänische Psychologe und Therapeut ist Herausgeber der Zeitschrift „Familien“, Autor diverser Bücher und arbeitet als Familientherapeut, unter anderem in Flüchtlingslagern in Bosnien und Kroatien.
Jesper Juul hat sich in seiner Arbeit stark der Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern gewidmet. Er ist der Überzeugung, dass Kinder in jedem Fall lernen und kooperieren wollen. Die besten Voraussetzungen sind gegeben, wenn der Umgang respektvoll und in wirklich gleich berechtigtem Dialog stattfindet. Dazu muss die persönliche Integrität und Individualität der Kinder anerkannt und gewahrt werden. Die Qualität der Beziehung zwischen Lehrern, Eltern und Kindern entscheidet massgeblich darüber, ob Erziehung und Schule gelingen.

Enja Riegel (geb. 1940)


Leiterin der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden D (1986-2003), Autorin diverser Bücher
Aus einem 150-jährigen Mädchen-Gymnasium machte Enja Riegel eine Modellschule, die sich mit Reformpädagogik auseinander setzte und ins Zentrum des Schulkonzepts das „praktische Lernen“ stellte. Das Lernen verbindet sich hier mit dem Leben, zu dem Musik, Kunst und Theater ebenso gehören, wie handwerkliches Tun, soziale Einsätze, Feste und Rituale.

Maria Montessori (1870-1952)

Die italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin entwickelte die Montessori-Pädagogik. „Hilf mir, es selbst zu tun“ war ihr Leitsatz und zeigt ihr Bestreben, die Kinder möglichst selbständig agieren zu lassen.Ihr Verständnis des Kindes stellt die Selbsttätigkeit in einer vorbereiteten Umgebung und das Lernen aus eigenem Antrieb in den Vordergrund. Die schöpferischen Kräfte des einzelnen Kindes sollen aktiviert werden, und das eigens hierfür konstruierte didaktische Arbeitsmaterial soll die Kinder dazu anregen, die Welt eigenständig zu erforschen und zu begreifen.